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Mediation

Klarheit. Verständigung. Lösung

Herzlich Willkommen

Mediation

Kontakt

Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

Dschalāl ad-Dīn Muhammad Rūmī, 1207-1273

ein Name ist Cornelia Aßmann. Als freiberufliche Dozentin und Moderatorin verbinde ich wissenschaftliche Expertise mit langjähriger praktischer Erfahrung. Mein fachlicher Hintergrund liegt in der Theologie und der Exegese des Alten Testaments – Disziplinen, die sich seit jeher mit Sinnfragen, Konflikten und dem menschlichen Miteinander auseinandersetzen.

Seit über zehn Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich in der Notfallseelsorge. Dort erlebe ich immer wieder, wie tiefgreifend Konflikte Menschen und ganze Familiensysteme belasten können. Gegenseitige Vorwürfe, das Gefühl, nicht gehört oder verstanden zu werden, oder fehlende Akzeptanz unterschiedlicher Lebenswege führen häufig zu Entfremdung – bis hin zum Kontaktabbruch. Auch Verlusterfahrungen stellen Beziehungen auf eine harte Probe, denn Trauer zeigt sich individuell und braucht Raum, Anerkennung und Verständnis.

Konflikte beschränken sich jedoch nicht auf das private Umfeld. Auch in Schulen, Universitäten, kirchlichen Einrichtungen und institutionellen Organisationen nehmen Spannungen zu – insbesondere in Zeiten von strukturellen Veränderungen, steigendem Leistungsdruck oder finanziellen Einsparungen. Kommunikation wird knapper, das Arbeitsklima angespannter, und nicht selten spiegelt sich dies in steigenden Krankenständen wider.

Mediation mit Tiefe, Erfahrung und Verständnis

Mediation schafft demgegenüber Raum für Verständigung, wo Gespräche festgefahren sind. Sie eröffnet einen klar strukturierten und zugleich nachhaltigen Weg, Konflikte außergerichtlich zu klären. Als ausgebildete Mediatorin begleite ich Sie mit fachlicher Kompetenz, Erfahrung und einem tiefen Verständnis für die emotionalen und strukturellen Ebenen von Konflikten. Gerne stehe ich Ihnen für ein persönliches und vertrauliches Gespräch zur Verfügung, um gemeinsam zu klären, ob Mediation in Ihrer konkreten Situation der passende Weg ist.

Was ist Mediation?

Ein häufig verwendetes Bild in der Mediation ist das zweier Eisberge.

Was wir sehen und spüren, ist oft nur die Oberfläche: die spürbare Kälte zwischen zwei Menschen. Sie zeigt sich, wenn Kinder und Eltern nicht mehr miteinander sprechen oder wenn Kolleginnen und Kollegen einander aus dem Weg gehen. Die Distanz ist offensichtlich – doch sie erzählt nur einen Teil der Geschichte. Wie bei einem Eisberg liegt der weitaus größere Teil unter der Wasseroberfläche verborgen. Dort befinden sich Gefühle, Bedürfnisse, Sorgen und Interessen – all das, was unser Denken, Handeln und Reagieren prägt. Vieles davon bleibt unausgesprochen oder wird selbst nicht vollständig erkannt.

Unter der Oberfläche jedoch gibt es Berührungspunkte. Genau dort setzt Mediation an.

In einem freiwilligen und strukturierten Verfahren schafft Mediation einen geschützten Raum für Klarheit und Verständigung. Sie unterstützt die Beteiligten dabei, ihre Anliegen sichtbar zu machen, einander zuzuhören und die Perspektive des Gegenübers besser zu verstehen. So kann aus Distanz wieder Dialog entstehen – und aus verhärteten Fronten eine tragfähige Lösung, die von allen mitgetragen wird.

Wie verläuft eine Mediation?

Klarheit

Verbale Auseinandersetzungen, Rückzug oder das bewusste Meiden des anderen sind häufig nur die sichtbare Spitze des Eisbergs. Unter der Oberfläche liegen gemeinsame Erlebnisse, unausgesprochene Erwartungen, Gefühle und Bewertungen. Was beide Seiten verbindet, wird jedoch oft unterschiedlich wahrgenommen und interpretiert – so entstehen nicht eine, sondern mehrere Wirklichkeiten rund um dasselbe Geschehen.

In der ersten Phase der Mediation richten wir den Blick bewusst unter die Wasseroberfläche. Jede Perspektive bekommt ihren Raum. Ich höre Ihnen aufmerksam zu und lade Sie ein, Ihre persönliche Sicht in Ruhe zu schildern. Wertfrei, strukturiert und mit klarem Rahmen entsteht ein geschützter Raum, in dem alles gesagt werden darf, was für Sie bedeutsam ist. So entsteht Klarheit über die Themen, die Sie gemeinsam bearbeiten möchten.

Verständigung

Diese Phase der Mediation widmet sich den Themen, an denen Sie künftig etwas verändern möchten. Themen bieten konkrete Ansatzpunkte für Entwicklung – dort, soll sich künftig etwas bewegen und verbessern.

Im Bild des Eisbergs bedeutet das: Schicht für Schicht wird freigelegt. Was zunächst als Position oder Forderung sichtbar ist, wird behutsam vertieft. Dahinter liegen Interessen, Bedürfnisse, Motive und Beweggründe – oft unausgesprochen, aber entscheidend für ein echtes Verständnis: Warum wurde so gehandelt? Welche inneren Beweggründe standen dahinter? Was braucht es künftig?

Indem verborgenen Eisschichten sichtbar werden, entsteht eine Grundlage für tragfähige Lösungen – Lösungen, die nicht nur an der Oberfläche ansetzen, sondern nachhaltig wirken.

Lösung

Ist das Eis einmal gebrochen und die verborgenen Themen unter der Oberfläche  sichtbar geworden, beginnt die eigentliche Suche nach Lösungen. Auf dieser Grundlage entwickeln Sie im Dialog miteinander kreative und tragfähige Lösungsansätze.

Die gesammelten Optionen werden gemeinsam geprüft, bewertet und konkretisiert. Sie entscheiden, welche Lösungswege weiterverfolgt und umgesetzt werden. Ziel ist es, eine echte Win-Win-Situation zu schaffen, die die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt. In diesem Prozess begleite ich Sie moderierend und achte auf faire, transparente und praktikable Ergebnisse.

Die gesammelten Optionen werden gemeinsam geprüft, bewertet und konkretisiert. Sie entscheiden, welche Lösungswege weiterverfolgt und umgesetzt werden. Ziel ist es, eine echte Win-Win-Situation zu schaffen, die die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt. In diesem Prozess begleite ich Sie moderierend und achte auf faire, transparente und praktikable Ergebnisse.

Meine Schwerpunkte

Meine Mediationserfahrung umfasst insbesondere folgende Bereiche:

  • Bildungseinrichtungen – Kindergärten, Schulen, Hochschulen und Universitäten
  • Elder Mediation – Konfliktklärung im Kontext von Alter, Pflege, Generationenfragen und Vorsorgethemen
  • Familien- und Partnerschaftskonflikte
  • Kirchgemeinden und christliche Verbände

In diesen Bereichen bringe ich nicht nur umfassende Erfahrung mit, sondern auch ein sensibles Verständnis für die vielschichtigen strukturellen, emotionalen und kommunikativen Prozesse, die hinter Konflikten stehen – und für die Menschen, die davon betroffen sind.

Sie erreichen mich

Sie erreichen mich zu den angegebenen Zeiten unter der Nummer 0157 7757 8237.

Gerne können Sie mir Ihre Anfrage auch schriftlich stellen. Bitte senden Sie diese an cornelia.assmann@freenet.de

Sie erhalten innerhalb eines Arbeitstages eine Antwort auf Ihre Anfrage.

Wir kooperieren

Streitigkeiten am Arbeitsplatz wirken oft weit über die persönliche Ebene hinaus – sie beeinflussen das berufliche Miteinander, die Motivation und nicht selten auch die rechtliche Situation. Gerade wenn arbeitsrechtliche Fragestellungen berührt sind, ist es hilfreich, Konflikte nicht nur zwischenmenschlich, sondern auch fachlich fundiert zu begleiten.

In solchen Fällen arbeite ich vertrauensvoll mit Cindy Liebing zusammen. Sie ist sowohl erfahrene Mediatorin als auch Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Arbeitsrecht. Diese Kombination ermöglicht es, Konflikte ganzheitlich zu betrachten – empathisch, strukturiert und mit Blick auf tragfähige, rechtssichere Lösungen.

Bei Teamkonflikten empfiehlt sich häufig eine Co-Mediation. Durch die Zusammenarbeit zweier Mediatorinnen profitieren die Beteiligten von unterschiedlichen Perspektiven, einer ausgewogenen Gesprächsführung und noch mehr Klarheit im Prozess. Gerne biete ich – mit ihrem Einverständnis – eine Co-Moderation in Kooperation mit Cindy Liebing an.

Wir sind beide Kooperationspartnerinnen von Mediation-Sachsen. Unser gemeinsames Profil finden Sie hier.

Im Mittelpunkt steht für uns stets die kooperative Lösung: ein respektvoller Dialog, gegenseitiges Verständnis und nachhaltige Vereinbarungen, die für alle Beteiligten tragfähig sind.